Wortspiele

Es gibt etwas, das ich sehr gern mache, wofür ich jedoch nur selten Begeisterung ernte: Wortspielwitze.

Da ich aber oft und gern darüber lache und vielleicht der ein oder andere seine Freude an Wortspielen hat, werde ich sie mal hier sammeln. Und wer selbst ein schönes weiß, schreibe es doch bitte in die Kommentare.

Viel Spaß damit

 

Im Deutschen Märchen heißt der Bär „Meister Petz“. Wie heißt er im spanischen Märchen?

 

Meister Lopez

Wer ist das entspannteste Volk?

 

Die Chillenen

Was ist das Lieblingsfrühstücksfressen britischer Katzen?

 

Purridge

Welches braune Heißgetränk trinken Mafiosi immer zum Frühstück?

 

Erpresso

Es grüne die Alster

Es gibt so Ideen, mit denen rettet man zwar nicht die Welt, aber irgendwie drängt es einen doch, sie umzusetzen. So ging es mir von einer Weile mit meinen Schwimmgärten. Das Prinzip ist banal: Man nehme ein wasserdurchlässiges aber schwimmfähiges „Beet“,  fülle es mit Tonkügelchen, im Fachjargon „Blähton“ genannt, pflanze ein paar Blumen rein und setze es aufs Wasser. Das Wasser steigt über die Tonkügelchen nach oben, die Wurzeln der Blumen, der Erde entledigt, trinken vom kühlen Naß und blühen auf dem Teiche, was das Zeug hält. Hydrokultur ohne selbst zu gießen.

Gedacht – gebaut. Dafür sogar für stolze 10,-€ einen alten Rettungsring käuflich erworben, Brett drunter geschraubt, Kiste rein, Blähton mit Blumen rein und ab auf die Alster. Natürlich war eine Art Anker dran, damit der gute Schwimmgarten nicht abhaute. Hatte sogar ein kleines Logo gebastelt und in eine kleine Fahne verschweißt. Später kam dann wohl die Wasserschutzpolizei und hat ihn einkassiert, aber bis dahin ist er einige Wochen dort herumgedümpelt.

Nun kommt ja der Frühling wieder und ich überlege, ob dies an unauffälliger Stelle wiederholt werden sollte. Alternativ könnte ich auch Schwimmgärten verkaufen, sollte ich?

 

 

Tresenlesen – Yeah!

The Grand Return of The Tresenlesen 😀

Jeden dritten Mittwoch im Monat kehrt es zurück, das Tresenlesen. Jeden? Fast jeden. Aber immerhin so gut wie jeden und immer mit Geschichten und Musike in der bestmöglichen Verbindung, die sich das Universum jemals ausgedacht hat. Wirklich? Ja, wirklich.

Auch diesen Mittwoch waren wir in der Barbarabar auf dem Hamburger Berg und haben alles gegeben, Baumann, Bergmann und Pokinson sowie meine Wenigkeit.

Pünktlich eine Viertelstunde nach Beginn haben wir angefangen und hatten ein großartiges Publikum. Als erstes gab es Luftballons und Lackschreiber für die Gäste, die daraus tolle Luftköpfe gestaltet haben.

Dankenswerterweise fand ich im Lager noch eine Rolle Gaffa, die ich zur allgemeinen Erbauung reichlich einsetzte, sei es um Annes Flasche einen praktischen Flaschenhenkel zu verpassen oder um ihr Bier an andere Flaschen zu ketten und sie dann raten zu lassen, welches denn das rechte wäre (war nicht schwer, die anderen waren alle leer oder hatten einen Luftballonkopft drauf).

Ich versuchte dem Publikum etwas Kultur angedeien zu lassen (Lyrik, Rilke…) fiel aber bald davon ab (Lyrik, „Der Herr von Prunzelschütz„) und landete schließlich wieder bei feiner Neuzeitbellettristik (Horst Evers 😀 ). Gleichauf gab es die bestmögliche Begleitung der Welt, die mit einem Lied aus dem Straßenbau begann („Gordo“).

Kurzum, es fing fulminant an und endete gegen Mitternacht mit vielen fröhlichen Gesichtern. So soll es sein.

Wer diesesmal nicht dabei sein konnte, sollte sich den nächsten dritten Mittwoch des Monats gleich eintragen. Der kommt bestimmt und wir sind dann wieder dabei.

 

 

Tauschen und verschenken

Wider die Wegwerfgesellschaft

Ende des Jahres hat es mich gepackt und ich habe für Uhlenhorst ein Tauschhäuschen gebaut. Man kann jetzt dort Dinge abstellen, die man nicht mehr nutzt, die aber noch ordentlich sind. Und wer davon etwas mitnehmen will, kann das einfach tun. Schönes Spiel.

Es kann ja auch nicht sein, daß ständig alles weggeworfen wird. Klar, man kann sich die Mühe machen, es über eine Kleinanzeige zu verkaufen. Ist aber für viele aufwändig und wird dann nicht gemacht. Also kommt es weg.

Jetzt aber können meine Nachbarn ungehemmt ihr cooles, altes Zeug verschenken, was das Zeug hält.

Seit dem 12.12.2017 steht es jetzt da an der Ecke Uhlenhorster Weg, Overbekstraße und es läuft ganz vorzüglich. Jeden Tag kommen und gehen Dinge und wechseln den Besitzer. Viele positive Rückmeldungen, viele Gespräche vor dem Häuschen, viel schöne Interaktion. Bisher nur eine Beschwerde, weil Klamotten unordentlich da reingestopft waren, wonach jetzt keine Kleidung mehr abgelegt werden soll. Seitdem alles wieder ruhig.

Ich freue mich!

Alles glänzt…

…so schön neu! Siehe da, Riklef hat seine Seite mal wieder neu angefaßt.

Nach langer Zeit habe ich mich daran gesetzt, meine verschiedenen Aktivitäten festzuhalten. Zum Einen dient es mir selbst, um mal zu sehen, was ich so die ganze Zeit treibe. Zum Anderen erhoffe ich mir einen mehr oder weniger regen Austausch zu diesen Themen, die mich offensichtlich ausreichend bewegen, um sie umzusetzen.

Die Themen, die ich immer wieder behandeln werde, sind Dinge wie Nachhaltigkeit im Alltag, Energieerzeugung, Nahrungsmittelerzeugung in der Großstadt, vorzugsweise in der eigenen Wohnung und noch allerhand mehr. Sicher wird sich noch das Eine und das Andere dazu gesellen.