Wortspiele

Es gibt etwas, das ich sehr gern mache, wofür ich jedoch nur selten Begeisterung ernte: Wortspielwitze.

Da ich aber oft und gern darüber lache und vielleicht der ein oder andere seine Freude an Wortspielen hat, werde ich sie mal hier sammeln. Und wer selbst ein schönes weiß, schreibe es doch bitte in die Kommentare.

Viel Spaß damit

 

Im Deutschen Märchen heißt der Bär „Meister Petz“. Wie heißt er im spanischen Märchen?

 

Meister Lopez

Wer ist das entspannteste Volk?

 

Die Chillenen

Was ist das Lieblingsfrühstücksfressen britischer Katzen?

 

Purridge

Welches braune Heißgetränk trinken Mafiosi immer zum Frühstück?

 

Erpresso

Material, Material

Als guter Bastler frage ich mich oft, was es alles für spannende Bau- und Bastelmaterialien gibt, wo sie herkommen, welche Vor- und Nachteile sie haben und so weiter. Vieles, was man zum Basteln benutzt ist Neumaterial, das man kauft. Das kostet Geld und Geld ist oft knapp.

Es gibt aber auch sehr viel nutzbares material, das täglich anfällt und das einen nichts extra kostet. Klar, da gibt es vorneweg viel Papier und Pappe. Die kann man lustig verleimen und zu Blöcken oder anderem verarbeiten. Daraus kann man dann wieder Formen schnitzen, sägen, raspeln. Spaßeshalber habe ich das mal ausprobiert und einen kleinen Sessel gemacht.

Dann aber finden sich unzählige Kunststoffe, mit denen ich noch nicht viel gemacht habe. Ein sehr spannender Kandidat ist die Verpackung von Filterkaffee. Außen golden, innen silber, verspricht das Zeug allerhand. Man könnte versuchen, eine Wärme-/Kältedecke zu machen oder einen Aufheller für Fotografen. Wer weiß noch gute Möglichkeiten?

Man kommt ja auch plötzlich wieder zu alten Kulturtechniken zurück wie Flechten. Wenn man doofe Prospekte hat, kann man sie blattweise aufrollen und verflechten. Mal sehen, was daraus gemacht werden kann.

Ein weiterer Grundstoff ist Kaseinleim, den man aus Quark und Löschkalk (CaC(OH)2) anrührt. Dieser Frischleim ist mit allem möglichen zu vermischen: Sand, Schleifstaub, Papiermehl, etc. Letztens habe ich versuchsweise Papierbrösel genommen, die ich vorher aus Papier gekocht und getrocknet hatte. Dann habe ich den Leim dazugegeben und gut untergemischt. Aus diesem Matsch wurde dann ein „Schneemann“, der nachher steinhart wurde.

Selbst wenn man den jetzt in Wasser stellt, bleibt er hart, also ziemlich. Regenfest kann man schon sagen. Es muß auch phantastisch sein, damit Pappmâché zu machen 🙂 Und das Beste: es ist anscheinend auch umweltfreundlich.

Habt Ihr noch gute Materialien, die immer irgendwo übrig sind? Kennt Ihr noch weitere naturfreundliche Mischungen?

Fensterbankgarten

Wenn man in der Stadt einen Hang zum Grünen und zum Pflanzen hat, stehen einem in aller Regel wenige Möglichkeiten zur Betätigung offen. Klar, es gibt Schrebergärten, die man pachten könnte oder mit Glück hat das Wohnhaus einen Garten. Ich habe jedoch nichts von beidem und muß mich mit dem Platz auf der Fensterbank bescheiden.

Das aber hat den Vorteil, daß, wenn man sich auf eine Pflanze geeinigt hat, diese auch schon viel früher als andere da draußen zu wachsen anfängt. Früh im Jahr habe ich also eine Tomatenpflanze keimen lassen und jetzt, Mitte April, wachsen schon die ersten kleinen Tomaten.

  

Bald stellen wir mal wieder alle Zimmer der Wohnung um und dann werde ich eine bessere Gartenecke einrichten. Darauf freue ich mich schon.

 

Nachtrag von letzter Woche (20.05. oder so)

Mittlerweile wachsen die Tomätchen schon ganz brav. Haben schon die ersten verputzt 🙂

   

 

Es grüne die Alster

Es gibt so Ideen, mit denen rettet man zwar nicht die Welt, aber irgendwie drängt es einen doch, sie umzusetzen. So ging es mir von einer Weile mit meinen Schwimmgärten. Das Prinzip ist banal: Man nehme ein wasserdurchlässiges aber schwimmfähiges „Beet“,  fülle es mit Tonkügelchen, im Fachjargon „Blähton“ genannt, pflanze ein paar Blumen rein und setze es aufs Wasser. Das Wasser steigt über die Tonkügelchen nach oben, die Wurzeln der Blumen, der Erde entledigt, trinken vom kühlen Naß und blühen auf dem Teiche, was das Zeug hält. Hydrokultur ohne selbst zu gießen.

Gedacht – gebaut. Dafür sogar für stolze 10,-€ einen alten Rettungsring käuflich erworben, Brett drunter geschraubt, Kiste rein, Blähton mit Blumen rein und ab auf die Alster. Natürlich war eine Art Anker dran, damit der gute Schwimmgarten nicht abhaute. Hatte sogar ein kleines Logo gebastelt und in eine kleine Fahne verschweißt. Später kam dann wohl die Wasserschutzpolizei und hat ihn einkassiert, aber bis dahin ist er einige Wochen dort herumgedümpelt.

Nun kommt ja der Frühling wieder und ich überlege, ob dies an unauffälliger Stelle wiederholt werden sollte. Alternativ könnte ich auch Schwimmgärten verkaufen, sollte ich?

 

 

PilzPilzPilz

Pilze für zu Haus

Vor einiger Zeit sah ich auf Youtube einen TED-Talk von Gunter Pauli , in dem ich von der relativ einfachen Möglichkeit hörte, Pilze auf Kaffeesatz zu züchten. Das klang mir phantastisch und ich wollte es unbedingt ausprobieren, denn eigentlich bin ich in der Stadt schlecht aufgehoben. Am liebsten wäre ich Selbstversorger, doch das geht im 3. Stock in Uhlenhorst halt nicht so einfach.  Daher fand ich die Idee, in kurzer Zeit Pilze zu züchten total spannend.

Gesagt, getan. Doch so einfach war es dann doch nicht. Nun aber, nach allerhand Recherche, Lesen und Video-Glotzen, klappen die Experimente besser und besser. Ich mußte feststellen, daß auch der gute Gunter Pauli in seiner Rede etwas vereinfacht hatte. (Sein Buch „Upcycling“ über eine neue Kreislaufwirtschaft liest sich dennoch sehr spannend.)

Nachdem ich in der Kita immer davon erzählt hatte und mich die Erzieher belustigt und interessiert immer wieder fragten, wächst bei mir zu Hause in verschiedenen Plastiktöpfen das Mycel (so etwa  das „Wurzelgeflecht“) von Kräuterseitlingen. Wenn man es irgendwann aufhört zu füttern, indem man keine Gemüsereste oder Kaffeesatz draufwirft, beginnen langsam die Pilze daraus hervorzuschießen. Erst ganz klein, dann wachsen sie in irrwitzigem Tempo. Nach wenigen Tagen sind sie ganz da und man nimmt sie ab. Wenn die Wachsgrundlage (man spricht dabei vom Substrat) aufgebraucht ist, kann es auf den Kompost und ist dort wertvolles Material.

Wie erwähnt, hatte ich mit Kaffeesatz auf einer Grundlage von Pappe angefangen und bin jetzt soweit, daß mein Eimerchen voll ist und ich immer wieder etwas abnehme, um neue Substrate auszuprobieren. Derzeit bin ich bei Möhrenresten und Dinkelspelzen. Letzteres geht phantastisch schnell und ist nach zwei Tagen schon ordentlich verpilzt 🙂

Mal eine Frage an Euch: wer von Euch könnte sich vorstellen, zu Hause Speisepilze zu züchten, indem er seine Küchenreste darin verwertet?
Bitte schreibt es mir in die Kommentare.

Anbei ein paar Photos:

 

Ergänzung vom 28.04.2018

Natürlich läuft das Projekt weiter und weiter und ich  versuche fleißig die Pilze zu vermehren. Inzwischen gibt es mehrere Behälter mit Kräuterseitlingsmycel (dem „Wurzelgeflecht“ des Pilzes) und zwei neue, große Behälter mit Austernpilzen. Die mückern allerdings noch etwas rum. Die Kräuterjungs sind dagegen sehr kregel und wachsen fleißig vor sich hin.

Mittlerweile gab es auch schon Besuch von Schimmel, den ich aber einfach abgesammelt habe. Mal sehen, was da weiter passiert. In den großen Behälter mit Kräuterjungs hatte ich zwischenzeitlich anderes „Futter“ eingestreut, wie Tee oder Gemüse, aber das wollte da unten keiner so recht, außer dem Schimmel. Mal sehen, was sich da weiter tut.