Tauschen und verschenken

Wider die Wegwerfgesellschaft

Ende des Jahres hat es mich gepackt und ich habe für Uhlenhorst ein Tauschhäuschen gebaut. Man kann jetzt dort Dinge abstellen, die man nicht mehr nutzt, die aber noch ordentlich sind. Und wer davon etwas mitnehmen will, kann das einfach tun. Schönes Spiel.

Es kann ja auch nicht sein, daß ständig alles weggeworfen wird. Klar, man kann sich die Mühe machen, es über eine Kleinanzeige zu verkaufen. Ist aber für viele aufwändig und wird dann nicht gemacht. Also kommt es weg.

Jetzt aber können meine Nachbarn ungehemmt ihr cooles, altes Zeug verschenken, was das Zeug hält.

Seit dem 12.12.2017 steht es jetzt da an der Ecke Uhlenhorster Weg, Overbekstraße und es läuft ganz vorzüglich. Jeden Tag kommen und gehen Dinge und wechseln den Besitzer. Viele positive Rückmeldungen, viele Gespräche vor dem Häuschen, viel schöne Interaktion. Bisher nur eine Beschwerde, weil Klamotten unordentlich da reingestopft waren, wonach jetzt keine Kleidung mehr abgelegt werden soll. Seitdem alles wieder ruhig.

Ich freue mich!

Luftige Notlösungen

Pakete packen

Was tun, wenn man was verschicken will, kein Packmaterial da ist und es schon zu spät was zu kaufen (oder man zu geizig).  Naja, man pustet halt 100 Luftballons auf und steckt den Verstärker dazwischen. Hält sicher phantastisch und wackelt kein Stück 😀


Experimente

Experimente

Algenzucht, Salat in hoher Dichte und Knoblauch in Seramis – alles unter LED Kunstlicht im Regal. Vieles wird versucht und manches trägt Früchte.  Ich habe mich schon oft gefragt, was man als Städter dagegen tun, daß im Winter Salat aus Spanien quer durch Europa gegurkt wird. Ein Versucht gerade ist, diesen Salat unter Kunstlicht selbst zu züchten und zwar auf möglichst engem Raum, wie gesehen in diesem Video: Superdichtes Salatbeet 

Ok, der Typ redet sehr viel, aber das Konzept besticht. Ob es auch in der Wohnung gelingt, wird sich bald zeigen. Die kleinen Stengelchen da links im Blumenkasten sind Rukolasprosse, die ich wohl vor  5 Tagen gepflanzt habe. Die in der Mitte des Kastens hatte ich vorgekeimt in einer Schale aber die anderen habe ich einfach als Saat in die Erde gestreut.

Daneben der kleine Stolz meiner Gerätesammlung: Ein Magnetrührer mit 15 Flächen. Darauf verschiedene Gläser mit Chlorella-Grünalgen. Läuft gerade nicht so gut. Der eigentliche Plan ist, aus Algen Öl zu produzieren, was dann zum Autofahren genutzt werden soll. Nicht meine Idee. Ich fände es aber sehr spannend herauszufinden, ob man diese Idee im kleinen Maßstab umsetzen könnte. Wenn „jeder“ es zu Hause machen könnte, wäre die Sache mit der internationalen Ölabhängigkeit vom Tisch.

In der Mitte ein Blumentopf mit Bäumchen und Knoblauchtrieb. Kaum besonderer Hintergrund. Hatte einen Topf auf dem Balkon mit Seramis und eine treibende Knoblauchzehe in der Küche. Wohin damit? In den Topf, unter das Kunstlicht. Seramis hat hier außerdem den Vorteil, daß es keine Staunässe gibt und der Knoblauch nicht wegfault.

Alles glänzt…

…und so schön neu! Siehe da, Riklef hat seine Seite mal wieder neu angefaßt.

Nach langer Zeit habe ich mich daran gesetzt, meine verschiedenen Aktivitäten festzuhalten. Zum Einen dient es mir selbst, um mal zu sehen, was ich so die ganze Zeit treibe. Zum Anderen erhoffe ich mir einen mehr oder weniger regen Austausch zu diesen Themen, die mich offensichtlich ausreichend bewegen, um sie umzusetzen.

Die Themen, die ich immer wieder behandeln werde, sind Dinge wie Nachhaltigkeit im Alltag, Energieerzeugung, Nahrungsmittelerzeugung in der Großstadt, vorzugsweise in der eigenen Wohnung und noch allerhand mehr. Sicher wird sich noch das Eine und das Andere dazu gesellen.